Der Avocadobaum stammt aus Mittelamerika und wurde von den Indigenas gezüchtet. Wörtlich übersetzt aus dem Atztekischem, heisst die Frucht „Butter des Waldes“. Avokado Bäume können bis zu 20 Metern hoch werden. Der Anteil an Vitaminen der E und der B Gruppe soll sehr hoch sein. Der Anteil an Fett liegt bei 30 % und besteht grösstenteils aus ungesättigten Fettsäuren.

Avocados beruhigen den menschlichen Organismus und werden daher gerne bei Nervosität, Stress, Abgespanntheit oder bei Magenproblemen angewendet.

Spezialrezepte gegen Nervosität:

Avocado Morgens und Abends zu einer Tasse Maiskörnern gegessen, lässt er Energiereserven wachsen. Avokadokerne so klein wie möglich zerteilen, mit Salbeiblättern vier Tage in hochprotzentigen Alkohol legen, danach abseihen. Von diesem Auszug soll man morgens und abends mehrere Schlucke über einen längerem Zeitraum einnehmen.

Gegen Schlaflosigkeit gibt es folgendes Rezept:

Eine Handvoll Rinde wird in einem Liter Wasser aufgekocht. Der Sud soll danach einige Tage ruhen. die Empfehlung der Indigenas ist, vor dem Einschlafen eine Tasse zu trinken.

Gegen Zahnfleischbluten kauen manche Indios die Rinde des Avocadobaumes. Sie soll regelmässig gekaut, das Zahnfleisch stärken. Aus zerstossenen Blättern bereiten sie auch einen Breiumschlag, der gegen Rheuma helfen soll.

Der Brei soll auch bei Verstauchungen wirken. Als Durchfallmittel kochen die Mayas die Avocadoblätter zehn Minuten lang. Dreimal täglich wird eine Tasse davon vor den Mahlzeiten getrunken.