Eine A. Similax Wurzel (Sarsaparilla) aus Mexiko, früh berühmt geworden als Mittel gegen Syphilis und Rheuma, wurde bereits 1536 nach Europa gebracht. Die Berühmtheit hatte rasch zur Folge, dass viele völlig unwirksame Pflanzenwurzeln unter dem Namen exportiert wurden, so nahm das Interesse in Europa im Lauf der Zeit wieder ab. Von 1500 an bis zur Gegenwart findet die Pflanze Verwendung als Blutreiniger und Stärkungsmittel, wird in der Behandlung von Gicht, Rheuma, Psoriasis, Dermatitis, Syphilis, Lepra und Hautkrebserkrankungen von Curanderos eingesetzt.

Sarza eine verwandte Pflanze von Sarsaparilla von der es angeblich bis jetzt gezählte 350 Sorten gibt, wird zur Zeit von Don Pedro im Raum Tamishiyacu wieder rekultiviert. Als die wunderbare Heilwirkung auch von Sarza seinerzeit den Mestizos bekannt wurde, geschah es, dass die stachelige Pflanze durch unkontolliertes, massenhaftes Sammeln in Don Pedros Umgebung völlig ausgerottet wurde. Für die Beschaffung waren für den Curandero nun Tagesreisen mit dem Boot notwendig. Nun wächst sie in unmittelbrer Nähe zum Camp. Für ihren Einsatz bei sehr schweren Erkrankungen empflielt Don Pedro eine Diät. Darin unterscheidet sich Sarza von Sarsaparilla, jedoch wirkt sie seiner Erfahrung nach noch viel stärker. Die Diät beinhaltet: Verzicht auf Sex, Alkohol, Fett, Fleisch,Käse und scharfe Gewürze. Nur Fische wie Forellen die nicht aus belasteten Aquazuchten kommen, können zu Kartoffel oder Kochbananen gegessen werden. Sie wird im Camp angeboten.

Ein westlicher Blick auf Sarsaparilla:

Von der bis zu 50 Metern langen Liane Sarsaparilla wird gesagt, sie entgifte die Organe, sei pilztötend, keimtötend, backterientötend, entzündungshemmend, stärke das Imunsystemund bekämpfe freie Radikale. Weiters wird berichtet, sie schütze die Leber und stimuliere den Apetit, auch den Sexuellen.

Es gibt positive Forschungesergebnisse unterschiedlicher Flavonoide der Pflanze, auf die es inzwischen Patente gibt. Sie haben angeblich die Fähigkeit die Leber zu schützen, und sie sollen auch bei Autoimunerkrankungen, sowie bei Alzheimer wirken. Ein positiver Effekt der Flavonoide auf die Lern und Merkfähigkeit wurde bei Mäusen festgestellt. (Lessly Taylor; The Healing Power of Rainforest Herbs)

Wer sich entschliesst, Behandlungen mit Sarza im Camp Don Pedro zu machen, kann sicher sein, dass die Pflanze, die dort als Medizin verabreicht wird, auch die Pflanze Sarza zu 100% enthält! Sie kommt aus garantiert biologischen Anbau.

Nach dem Arztbesuch, den Curandero persönlich konsultieren!