Herba Luisa, bei uns als Zitronengras bekannt, findet im allgemeinen Verwendung als beliebte Tee und Gewürzpflanze. Sie stellt jedoch für Curanderos Amazoniens eine spirituelle Pflanze besonderer Art da.

In der kältesten Nacht Amazoniens, in der Nacht von San Juan, erblüht angeblich um 24 Uhr eine kleine weisse Blüte. Wer sie pflückt, dem verrät die geheimnisvolle Pflanze ihr Medizinwissen.

Rezept gegen Depressionen:

Drei Wurzeln 20 -30 Minuten auf kleiner Flamme in ein bis eineinhalb Litern Wasser köcheln. Danach abseihen und mit einem weissen Tuch bedecken und über Nacht unter den Sternenhimmel stellen. Die kosmische Einstrahlung des Sternenhimmels, sei sehr, sehr wichtig, betont Don Pedro. Morgens alle zwei Stunden davon eine Tasse trinken. ( Was am Abend übrig bleibt, vielleicht einer Topfpflanze schenken.) Die neue Abkochung wird jeden Abend in derselben Weise gemacht, 30 Tage lang ohne Unterbrechung.

In der Zeit darf absolut kein Schweinefleische gegessen werden. Für die Beschaffung der Wurzel, (wenn es bei oroverde nichts gibt) kann man in ein Chinahop gehen und frische Stengel Zitronengras erwerben.

So gehts:

Die 90 Stengel Zitronengras vom Chinashop z.B. in Wein Dekantierkannen geben, dazu EM-Keramik geben und 2ml EM1 auf 1/2 lt Wasser, bereits nach 5 Tagen gib es die ersten Wurzelansätze. Ohne Zusätze dauert es mitunter lange, bis es Wurzelbildung gibt. Noch ein Tipp: Weidenzweige erhöhen auch die Wurzelbildung. Wenn es keinen Frost mehr gibt, die Herba Luisa ins freie geben.

Nach dem Arztbesuch den Curandero persönlich konsultieren.