Der Medizinbaum erreicht eine Höhe von 15 -30 Metern. Bekannt sind über 35 Arten der Copaifera. Bezeichnungen; Familie: Fabacaee, native Bezeichnungen: Cobaiba, Copal, Jesuiten Balsam, Aceite de Palo, Matisihuati, Matidisdisguate, Basamo de Copaiba

Wirkung:

Copaiba gilt als entzündungshemmend, schmerzlindernd und reagiert angeblich gegen Keime, Bakterien, Pilze, heilt Wunden und schützt und pflelgt den Magen Darm Bereich. In der peruanischen Volksmedizin findet es u.a. Anwendung bei Erkältung, Bronchitis, chronischem Durchfall, gegen Hemorrhoiden, gegen Nagelpilz im Anfangsstadium. Don Pedro setzt das Flüssigharz des Baumes sogar erfolgreich ein bei Morbus Crohn, oder bei noch geschlossenen Magengeschwüren. Es soll angeblich auch den Heliobakter Erreger vernichten. Es gibt Berichte über erfolgreiche Heilungen bei Herpes in der Mundhöhle, und Herpes Labialis im allgemeinen, wobei Don Pedro persönlich dabei eher Sangre de Drago empfielt. Äusserliche und innerliche Anwendung bei Hautkrebs sind generell von Curanderos in Peru bekannt. Invitro – Forschungen in letzter Zeit erbrachten den Nachweis über wachstums-hemmende Eigenschaften bei Leukemie – Brust und Darmkrebszellen. (Costa Lotufo,L.V.et.al.)

Anwendungsempfehlung der Curanderos:

5 -15 Tropfen zwei bis drei mal täglich, vermischt mit lauwarmen Wasser oder mit einem Teelöffel Honig oder Joghurt. Nach indianischer Tradition wird der Balsam auch auf entzündete Hautstellen aufgetragen. Die Wundvernarbung wird dabei positiv beeinflusst. Als Beimischung zu Körperölen, pflegt und schützt Cobaiba die Haut. Es werden auf den Märkten Perus Produkte angeboten mit klarer Flüssigkeit bis zu einer dunkelbraunen Färbung. Gehen Sie nur mit Curanderos dort vor Ort einkaufen. Leider wird vielfach Cobaiba bis zu 40 % mit Ölen oder Glyzerin gestreckt, um Gewinne zu erhöhen. Westliche Sicht: Cobaiba wurde in der europäischen Medizin 1625 bekannt, als es von den Jesuiten aus der neuen Welt mitgebracht wurde, und deshalb auch Jesuitenbalsam genannt wurde. Die nachhaltige Nutzung erfolgt durch ein Loch im Baum: 4 -6 Liter Harz bzw. Öl werden in einem zwei Jahresintervall gewonnen, wobei dieselben Löcher immer wieder verwendbar sind. Bis jetzt gibt es keine grösseren Plantagen im Amazonas. Kosmetik Nachfrage – Potential: 4.000t – zehnmal höher als derzeitige Jahresproduktion von 200 – 500 Tonnen. Eine mittelamerikanische Art liefert bis zu 10 Liter Latex pro Stunde und wird direkt als Treibstoff in einem Dieselmotor eingesetzt. Der Cobaiba Baum in Don Pedros Medizingarten, ist für den Curandero eine spirituelle Pflanze, mit Achtung und Vorsicht entnimmt er das medizinisch kostbare Öl. Jeder Gast im Camp Don Pedros kann sicher sein, dass dieses Öl frei von Zusätzen ist. Nach dem Arztbesuch bitte direkt mit dem Curandero in Kontakt treten!